Copyright


Assalamu alaikum liebe Geschwister, es ist ausdrücklich erlaubt, alle Texte aus meinem
Blog zu kopieren und sie für Da´wa-Zwecke
weiterzuverbreiten.
Achtung - Quellenangabe bitte immer hinzufügen!

Freitag, 14. Januar 2011

Lesung/Kommentar des Buches "200 Fragen und Antworten in der Aqidah"






Weitere Halaqat finden in der Madrassa Rabbi sidna `Ilma statt.

Möge ALLAH ta´ala unser Wissen mehren.

Mohammad Abu Fatima

Samstag, 23. Oktober 2010

Was ist Usul ul Fiqh?



 


Was ist Usul ul Fiqh?



Dies ist die 1. Halaqah des 1. Semesters im Fach Usul ul Fiqh, die in der Madrassa - Rabbi sidna `Ilma gehalten werden.

Möge ALLAH ta´ala unser Wissen mehren.

Mohammad Abu Fatima

Sonntag, 19. September 2010

Der Wissenschaftler Mohammad as Samadi ist gestorben


Allah ta´ala sagt:

[21:44] Sehen sie denn nicht, daß Wir über das Land kommen und es an seinen Enden schmälern? Können sie denn siegen?

Viele Mufassirin (Qur´an-Deuter) haben das schmälern des Landes mit dem Tod der Wissenschaftler erklärt.

Gestern, Samstag, 18.09.2010 verstarb ein großer Wissenschaftler in Casablanca (Marokko) im Alter von 74 Jahren. Sein Name ist Mohammad as Samadi rahimahu Allah.

Er war ein Wissenschaftler, der weit entfernt von der Berühmtheit lebte. Für ihn war das Nennen seines Namens unwichtig. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er auf dem Niveau der großen Shujukh, wie Shaikh Bin Baz und Bakr Abu Zayd war. Die arabische Grammatik war sein Fach und in Usul ul Fiqh zeigte er, dass er die Feinheiten dieses Wissens beherrschte. Im Fiqh hat er Hervorragendes geleistet sowie in der arabischen Rethorik.  In Bezug auf Fatawah war er gottesfürchtig und ich hörte ihn sagen: "Frag jemand anderes als mich." 

Ash Shaikh Samadi war sehr bescheiden. Er lebte unter den Menschen und betete in seiner Moschee und ging aus der Tür heraus, aus der alle Menschen herausgingen. Er sprach mit ihnen mit einem Lächeln im Gesicht und gab jedem Anliegen mit großer Geduld seine Zeit. Sein Herz und seine Tür waren offen für jeden Fragenden und jeden, der Sorgen hat - RahmatulLahi alayh.

Eines Tages war er krank und ich brachte ihm ein Medikament aus Knoblauch, welches in Deutschland hergestellt wird. Ich sagte ihm, dass es ganz geringen Anteil an Rindergelatine enthält. Er schaute zu mir und sagte: "SubhanaAllah, soll ich am Ende meines Lebens Kadaver essen." Dies zeigt seine Gottesfurcht mashaAllah.

Als ich an einem anderen Tag unterwegs war und mich selbst fragte: Es gibt viele Studenten, die einen Lieblingsshaik haben. Wer ist eigentlich mein Lieblingsschaikh? Ich sagte zu mir: Es ist Shaikh as Samadi. Ich schaute nach vorn und sah ihn in diesem Moment direkt vor mir laufen - subhanaAllah.

Ash Shaikh as Samadi ist ein Beispiel von Bescheidenheit und Zurückgezogenheit sowie von Geduld und Opferung für das Wissen. Er gab sein ganzes Leben für das Lehren seines Wissens. Seine Schüler haben einen guten Vater verloren. Es gibt zwei verschiedene Arten der Vaterschaft - von der Geburt und vom Wissen und die Vaterschaft vom Wissen ist seelisch.

An seinem Begräbnis waren Tausende von seinen Lieben und Schülern anwesend. Imam Ahmed sagte zu Ahlul Bida´: "Zwischen uns und euch ist der Tag des Begräbnisses." Er, rahimahuAllah, meint damit, dass der Wert von Ahlu-Sunnah am Tag des Begräbnisses durch die vielen Anwesenden gezeigt wird.



Inna lilLahi wa inna ilayhi radji´un.

SubhanakaAllahumma wa bihamdik - Ashadu an la ilaha illa ant, astaghfiruka wa atubu ilayk.

Mohammad Abu Fatima

Samstag, 7. August 2010

Halaqah "Erklärung der Surat al Fatiha"



 





Weitere Halaqat finden in der Madrassa Rabbi sidna `Ilma statt.



Möge Allah ta´ala euer Wissen mehren.

Mohammad Abu Fatima

Mittwoch, 28. Juli 2010

Halaqah "Die Wichtigkeit des Wissens im Islam"



 


Alhamdulillah, es ist soweit - auch für Gäste werden in unserer Madrassa nun Kurse angeboten.

Der erste Kurs, in dem sowohl Schüler aus der Madrassa als auch Gast-Studenten Willkommen sind, besteht aus einer Live-Halaqah (Vortrag) und hat das Thema







Möge ALLAH ta´ala euer Herz für diese `Ibaadah voller Barakah öffnen. Weitere Halaqat finden in der Madrassa Rabbi sidna `Ilma statt.


Mohammad Abu Fatima

Montag, 3. Mai 2010

Die Erklärung von al Aqidah al Wasitiyyah














  
  
 
 
 


O. g. Durus werden in der Madrassa - Rabbi sidna `Ilma gehalten.

Möge ALLAH ta´ala unser Wissen mehren.

Mohammad Abu Fatima

Samstag, 24. April 2010

Oh mein Herr, mehre mir Wissen





alles Lob gebührt Allah, Dem Herrn der Welten. Frieden und Segen seien auf dem Gesandten Allahs, seiner Familie,  seinen Gefährten und denjenigen, die bis zum jüngsten Tag ihrem Weg folgen.


Mu`awiyah hielt eines Tages eine Rede, in der er sagte: „Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagen: „Wenn Allah jemandem Gutes zuteil werden lassen will, den läßt Er die Religion gut begreifen."
Sahih Muslim, daher ist er sahih.

Bevor wir beginnen, den Hadith zu erklären, müssen wir al manduq und al mafhum verstehen. Dies ist ein Kapitel von Usul ul Fiqh (Grundlagen des Fiqh).

Al Manduq (wörtl. Bedeutung): das, was wir in den Worten verstehen, die wir sehen
Al Mafhum (das Verstandene): das, was wir ausserhalb der Wörter, die wir sehen, verstehen

Der Prophet :sas: sagt: „Wenn Allah jemandem Gutes zuteil werden lassen will, den laesst Er die Religion gut begreifen“. Die woertliche Bedeutung dieser Aussage ist deutlich – wenn Allah ta´ala für jemandem das Gute will, dann gibt Allah ta´ala ihm das Wissen. Dem Propheten :sas: wurde von Allah ta´ala befohlen, um mehr Wissen zu bitten.

Allah sagte im Qur´an: :AyatBeginn: sondern sprich: "O mein Herr, mehre mir Wissen." :AyatEnde:
[20:114]

Das Verstandene in diesem Hadith aber ist, wenn Allah ta´ala für jemanden nicht das Gute will, dann gibt er ihm nicht das Wissen und hilft ihm nicht, das Wissen zu bekommen.

Deshalb sollen wir unsere Zeit dem Wissen widmen. Das Wissen ist selbst eine der besten I´baada. Denn man nutzt das Wissen für sich und man hilft anderen damit.

Es muss nicht sein, dass man in einer Universität lernt oder in einer alten islamischen Schule lernt, sondern es reicht aus, dass man Bücher über den Islam liest und Shujukh fragt, Durus hört – Hauptsache, man liebt das Wissen und will es erwerben.


Mohammad Abu Fatima