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Assalamu alaikum liebe Geschwister, es ist ausdrücklich erlaubt, alle Texte aus meinem
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Achtung - Quellenangabe bitte immer hinzufügen!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Ramadan und die selbe Diskussion

                                        Ramadan      

                                    

 Dieser Beitrag habe ich letztes Jahr geschrieben:



  BismiLLAHI - wa salatu wa salamu ala RasuliLLAH,

jedes Jahr freuen wir uns auf den Monat Ramadan, aber, wie jedes Jahr gibt es keine Einigung über den Beginn des Fastenmonats und immer öfter auch über den letzten Ramadantag.
Dienjenigen, die heute (28.06.14) fasteten, begründen ihre Entscheidung, dass sie mit den türkischen Muslimen fasten wollen. Damit bezwecken sie die Einigung der Ummah in Deutschland. Andere, die heute fasteten, sind der Meinung, dass mit Jemen gefastet werden soll, weil es das erste Land ist, welches den Ramadanbeginn angekündigte und wir deshalb mit ihnen fasten müssen. Sie praktizieren somit den Hadith des Propheten : "Fastet, wenn ihr den Mond seht." (Hadith sahih, Bukhary, Muslim).
Beide Gruppen basieren auf guter Absicht und gutem Zweck. Die gute Absicht, ein Ziel der Sharia´ zu erreichen, ist nicht immer ein Beweis, dass die Wahrheit getroffen wurde.
Die erste Gruppe folgt der Türkei und richtet sich nach der Berechnung. Bei den Gelehrten der Salaf gab es kein Ikhtilaf, dass so nicht vorgegangen werden darf. Shaikh al Islam führte die Einigung darüber auf. Imam Malik sagt: "Demjenigen, der nach Berechnung fastet, soll nicht gefolgt werden." Shaikh Ahmed Shakir sagt: "Die Aussagen der Gelehrten bzgl. dieses Themas stimmen überein."
Die zweite Gruppe richtet sich nach Jemen, da sie angeblich den Hilal sahen. Wir haben in den vergangenen Jahren erlebt, dass Libyen stets einen Tag vor der Ummah den Ramadan zu fasten begann. Und niemand sagte, dass wir dem Verrückten von Tripolis folgen sollen, da diese Entscheidung eindeutig politischen Hintergrund hatte. Die Lage von Jemen heute läßt uns eindeutig sagen, dass die Entscheidung von Jemen politsch geprägt ist. Der Präsident des Kommitees, Shaikh Mohammed Ali Mar´i sagte, dass kein Hilal gesehen wurde, denn der Himmel war mit Wolken verdeckt. Auf der anderen Seite sagte das Haus der Fatwa im Jemen, dass morgen (28.06.14) der 1. Ramadan ist.
Die Shi´a "Al Hutiyun" im Jemen sowie die Shi´a im Libanon fasten den ersten Ramadantag am Sonnabend, den 28.06.14. Dies Gruppe Al Hutiyun kämpft seit Jahren mit Hilfe des Iran, um Vorteile im Jemen zu erhalten. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, wir werden eines Tages früh aufstehen und hören, dass diese Gruppe Sana´a eroberte. Wenn wir dies hören, brauchen wir uns nicht zu wundern. Diese Shi´a-Gruppe richtet starken Druck gegen die schwache Regierung im Jemen. Daher fließt die gestrige Entscheidung in diesen Kontext ein. Meinerseits gibt es keinen Unterscheid bzwl. dieses Themas zwischen dem Verrücken von Tripolis und der erniedrigten Regierung in Sana´a.
Die Mehrheit der Muslime fastet morgen (29.06.14) den 1. Ramadan und auch wir fasten mit ihnen, weil die Mehrheit der Ummah den 29.06.14 als den 1. Ramadan 1435 erklärten.
Diesbezüglich möchte ich eine rechtmäßige Bedeutung erwähnen. beginnt die Mehrheit der Muslime an einem Tag das Fasten des Monats Ramadan, d. h. ca. 140 Länder, in denen Muslime leben, darunter 41 islamische Länder.
ALLAH sagt: "Sie fragen dich nach den Neumonden, sag, sie sind festgesetzte Zeiten für die Menschen und für die Pilgerfahrt. (Surha Al Baqarah : 189)
Es ist bekannt, dass die Hadj zu den o. g. festgesetzten Zeiten gehört. Aber ALLAH hat die Hadj noch einmal speziell erwähnt. Es heißt in der Rhetorik "spezielle Kombination nach einer allgemeinen". Die festgesetzten Zeiten sind allgemein, wie die Zeit des Fastens, Idda, Verträge, Hadj und die Hadj wird noch einmal speziell erwähnt, um die ihre Wichtigkeit bzgl. des Neumondes zu zeigen und um einen Heiweis auf den Ort Mekka zu geben. Das Land von Mekka ist das Land, in der die Hadj durchgeführt wird. Dort wurde der Hilal nicht gesichtet und es stimmt in diesem Jahr mit der Mehrheit der Ummah überein, welches uns zu zwei Vorteilen führt - das Fasten mit der Mehrheit der Ummah und die Zeiten der Hadj, die davon abhängig sind.
Möge ALLAH unser Ummah einen - amin!
Mohammad Abu fatima

            

Samstag, 13. September 2014

Islamstudium - Aqidah-Diplom


:Salam1: liebe Geschwistern,


Shaykh Mohammad Abu Fatima bietet allen Brüdern und Schwestern in der Region Horrem (Kerpen) und Umgebung (Köln, Bonn) ein umfangreiches Aqidah-Studium an.


Ort
Ar Rahman-Moschee
Bahnhofstr. 52
50169 Horrem (Kerpen)

Zeit
jeden Sonnabend nach dem Maghrib-Gebet

Dauer
1 1/2 - 2 Jahre

Was wird behandelt?

  • Ausdrücke und Bedeutungen
  • Erklärung "Aqidah al Wasitiyyah"
  • Erklärung "Kitab at Tauhid"
  • Erklärung "Aqidah at Tahawiyyah"
  • Erklärung "Aqidah Tadmuriyyah"
  • Namen und Urteile (ausführliche Ausdrücke zum Iman und seine Gegenteile)

:inshaAllah2: nutzen die Brüder und Schwestern aus der Umgebung die Gelegenheit, Live-Halaqat zu besuchen und wir hoffen auf eine rege Beteiligung.

BArakaALLAHU fikum!


Montag, 18. August 2014

Unser Shaikh al Muhadith Muhammad Zuhal

Unser Shaikh al Muhadith Muhammad Zuhal ( rechtes) mit Shaikh Nasir al Umar.
Shaikh Zuhal ist ein Muhadith und grammatiker, er lehrte seit jahren sahih al Bukhari.


 

Unser Shaikh Dr. safar al Al hawali


Unser Shaikh Dr. safar al Al hawali, der lehrer von al Aqidah, ehemaliger leiter der Aqidah Abteilung an der Uni Ummul Qura in mekka.
Moege ALLAH ihm die Gesundheit schenken.

Unser Shaikh al Muhadith Dr. Al Qadi Barhun


Unser Shaikh al Muhadith Dr. Al Qadi Barhun, ein Schueler von Shaikh taqiy addin Al Hilali, lehrte seit vielen jahren Attafsir und die Erklaerung von Sahih al Bukhari.
Moege ALLAH ihm die gesundheit schenken, Amin!

Shaikh meiner Schujukhs: taqiy addin al Hilali

Shaikh meiner Schujukhs: taqiy addin al Hilali
Er ist der ehrenwerte Gelehrte und Hadith-Wissenschaftler, der bekannte Linguist, der ausgezeichnete Schriftsteller und hervorragende Dichter.

Scheich Bin Baz
(rahimahullah) schrieb in sein Merkbuch „Tuhfat al-Ikhwan“, als er vom Tod
von Scheich Al-Hilalis erfahren hat: „Der Gelehrte und Scheich Dr. Muhammad Taqiyyud-Din
Ibn ‘Abdul-Qadir al-Hilali ist in Dar al-Baida` (Casablanca) in Marokko verstoben. Er starb am
Dienstag, den 27- Schuwal 1407 n.H. Möge Allah mit ihm gnädig sein und möge Er seine guten
Taten vermehren. Er ist im Monat Muharram 1311 n.H. geboren. Er, möge Allah mit ihm gnädig sein, hatte mir dies damals berichtet, als wir uns in Media trafen. Er hat also knapp 97 Jahre gelebt.

Er war ein besonderer Gelehrter, der seine ganze Kraft für den Ruf zum Erhabenen Allah
gewidmet hat, egal wo er war. Er reiste in zahlreiche Länder und hat dort zu Allah, Den Erhabenen, gerufen. Er war in Europa, Indien und der arabischen Halbinsel. Er lehrte in der islamischen Universität von Medina)

Der Schaykh reiste daraufhin nach Deutschland und war Dozent an der Universität Bonn. Dort lernte er auch
Die deutsche Sprache und erhielt nach einem Jahr sein Diplom in deutscher Sprache. Danach hat er an
Dieser Universität sowohl studiert als auch gelehrt. In dieser Zeit übersetzte er zahlreiche Bücher in die
Deutsche Sprache und umgekehrt. Nach drei Jahren Bonn zog er weiter nach Berlin an die Universität. Auch
Dort studierte er und lehrte gleichzeitig. Im Jahre 1940 n. Chr. Schrieb er seine Doktorarbeit. Darin entkräftete
Er die Behauptungen der Orientalisten, wie die von Martin Hartmann und Carl Brockelmann.

In der Abschlussprüfung waren zehn Professoren anwesend, die ihn bezüglich seines Themas
befragt hatten. Alle zehn Professoren haben einstimmig beschlossen, dass der Scheich den Doktortitel in arabischer Literaturwissenschaft erhält.


Unserer Shaikh Muhammad Assamadiy


Unserer Shaikh Muhammad Assamadiy, starb Samstag, 18.09.2010 in Casablanca (Marokko) im Alter von 74 Jahren, rahimahu ALLAH.

Er war ein Wissenschaftler, der weit entfernt von der Berühmtheit lebte. Für ihn war das Nennen seines Namens unwichtig. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er auf dem Niveau der großen Shujukh, wie Shaikh Bin Baz und Bakr Abu Zayd war. Die arabische Grammatik war sein Fach und in Usul ul Fiqh zeigte er, dass er die Feinheiten dieses Wissens beherrschte. Im Fiqh hat er Hervorragendes geleistet sowie in der arabischen Rethorik. In Bezug auf Fatawah war er gottesfürchtig und ich hörte ihn sagen: "Frag jemand anderes als mich."
An seinem Begräbnis waren Tausende von seinen Lieben und Schülern anwesend. Imam Ahmed sagte zu Ahlul Bida´: "Zwischen uns und euch ist der Tag des Begräbnisses." Er, rahimahuAllah, meint damit, dass der Wert von Ahlu-Sunnah am Tag des Begräbnisses durch die vielen Anwesenden gezeigt wird.

Unserer Shaikh al Usuli Mulud Assaririy in seiner alte Schule Tankert.

Diese Schule wurde vor 800 jahre gegruendet.

Unser Schaikh Muhammed Salim Wald Addud


Zwei Bergen des Wissens: unserer Shaikh Muhammad Salim wald Addud und Shaikh baqr abu Zaid rahimahuma ALLAH.
die beiden waren sehr bescheiden und beherschrten die arabische Sprache.

Ashaikh al Muhadith al Djunfuri

لشيخ المحدث الجونفوري بين كتبه, حيزت له الدنيا و ما فيها....

Ashaikh al Muhadith al Djunfuri mit seinen Buechern, solche Art des genusses vertehen und spueren nur die jenigen die das Wissen und Buecher lieben


 

Mittwoch, 22. Januar 2014

BismiLLAHI R_RAHMANI R_RAHIM



Der Journalist der Zeitung New York Times, David Broks, belustigt sich in einem Artikel über die Lage der Intellektuellen:
Die Sache (intellektuell zu sein) bezieht sich nicht darauf, was man liest und was man weiß, und auch nicht, was man beim Lesen versteht. Sondern in der heutigen Zeit bezieht sich die Sache darauf, dass man eine Stelle im sogenannten „kulturellen Schrei“ findet.
Mach dir keine Sorgen, wenn du unwissend bist. Es ist nicht nötig, viel zu lesen, um intellektuell zu sein. Die Regel des Spieles wurde geändert – du kannst ein Mitglied der Intellektuellen sein, ohne dass du die Bücher von Shakespear, Dostojewski oder Nitsche liest. Du kannst diskutieren und dich über alles unterhalten, was deinen Account im Internet hervorhebt. Du kannst Beiträge über sämtliche Themen der Zeit schreiben und darüber nachdenken, aber nicht vergessen, den Regeln der kulturellen Mode zu folgen.
Meine Meinung dazu ist:
Dieser Schriftsteller hat Recht und es bezieht sich auch auf das islamische Wissen. Jeder ist im Internet ein Gelehrter und jeder spricht über alles – Fiqh, Aqidah, Tafsir usw. – Hauptsache man redet mit.
Umar ibn AbdelAZIZ  Sagt: „Möge ALLAH ta´ala barmherzig mit demjenigen sein, der seine Stellung kennt.“

Samstag, 7. September 2013

Das jetzige Misr (Ägypten) und Napoleon




Misr ist und war eine wichtige Zentrale dieser Ummah. Salah ud-Dien al Ayyubi und seine Führer Nur ud-Dien Sinki sowie sein Vater `Imad ud Dien waren überzeugt, dass sie al Quds nicht von den Kreuzfahrern befreien, bis sie eine Einigung herbeiführen zwischen ash Sham und Misr. Sie kannten die Wichtigkeit Ägyptens, die damals in den Händen der Sekte "Al Fatimiyyien" war. Als Salah ud Dien Ägypten von der Sekte befreite, erhielt die Ummah ihre eigentliche Kraft zurück.

An dem Tag, an dem Mubarak seinen Rücktritt erklärte, kam Mursi. Wenige Leute haben die Lage richtig erkannt. Diejenigen die sie richtig einschätzten war Shaikh Hasim Salah Abu Isma´il, als er sagte: "Wir haben noch nichts erreicht. Das Regime von Ägypten hat Mubarak geopfert, damit er bleibt."
Das authentische Lesen der Ereignisse besitzen wenige Leute dieser Ummah. Die Armee war aufmerksam auf solche kritischen Aussagen. Deshalb haben sie den o. g. Shaikh wenige Stunden nach dem Putsch gefangen genommen.

Man kann nicht sagen, dass Ägypten verloren ist für uns - wir hatten Ägypten nie in der Hand. Derjenige, der seine Zeit, in der er lebt, verstehen will, muß in die Vergangenheit zurückkehren und sich fragen, woher kommt dieser Hass zum Islam in Ägypten? Woher kommen die zahlreichen Liberalisten, die jetzt überall reden und die Wahrheit verfälschen? Warum haben sie ihre Prinzipien geopfert, obwohl sie vorher ein demokratisches Land forderten, ein Land der Freiheit für alle? Sie sehen jetzt, dass diese angeblichen Prinzipien unter den Schuhen der Armee sind. Jeder von uns sieht und sah die schrecklichste Schlacht dieses Jahrhunderts, in der viele Journalisten, die in zahlreichen Kriegen waren, berichten, dass sie solch ein qualvolles Massaker nie sahen. Sie berichten von Verletzte im Krankenhaus von Rabia´, die lebendig verbrannt wurden. Die Toten wurden verbrannt oder in Mülltonnen geworfen. Was für ein Hass ist das?

Das ist die Partei von Napoleon. Am 1. Juli 1798 eroberte Napoleon Alexandria in Ägypten mit einer großen Armee begleitet von vielen Persönlichkeiten, die schon vorher in Ägpyten lebten und Bericht erstatten. Alexandria wurde zerstört. Am 24. Juli 1798 drang er in Kairo ein.

Der Historiker "Der kleine Djabarti" berichtete in seiner Geschichte: "In der Nacht sind die Franzosen wie ein Fluß in die Stadt eingedrungen. Sie liefen in großen und kleinen Straßen ohne Hindernisse, als ob sie Shayatin oder die Armee von Iblis wären. Alles, was sie vor sich sahen, wurde zerstört ... Dann sind sie mit ihren Pferden in die Moschee al Azhar eingedrungen,in sie vor Betrunkenheit erbrachen, die Lampen zerstörten, die Bücher umhergeworfen, sie stahlen, was sie konnten, urinierten in die Moschee, tranken dort Alkohol und warfen die Gläser umher, trafen sie jemanden, zogen sie ihn splitternackt aus." Siehe auch im Buch von Mohammad Djalal Kishk "Und die Pferde drangen in al Azhar ein"

Napoleon blieb 7 Monate in Ägypten mit der derselben Art und Weise des Verderbens, des Tötens der Gelehrten und Schüler des Wissens. Im Februar 1799 drang er in Syrien ein und verhielt sich genau so wie in Ägypten. Am 30. Mai 1799 verlor er viele von seiner Armee und seinen Wissenschaftlern, davon der große Orientalist Vantor (Er lebte 40 Jahre in arabischen Ländern.) Napoleon kehrte nun zurück nach Kairo mit großer Angst vor einer Revolution. Er nutzte die Unruhen in Frankreich, nahm seine Sachen und floh aus Ägypten am 18. August 1799. Er hinterließ seinen Vertreter Kleber, denn er wußte, dass Kleber nichts gutes erleben wird. Nach 3 Monaten gab es eine große Revolution in Kairo, die vom 20. März - 21. April 1800 stattfand. Kleber beging ein großes Verbrechen, indem er Kairo mit Kanonen beschoß, Moscheen und Paläste, Kuppeln und Tore wurden zerstört. Kleber glaubte, Ägypten wird dadurch gehorsam. Nach 2 Monaten tötete ihn Sulaiman Halabi am 14. Juni 1800.

Was ich damit sagen möchte ist - das wichtigste in diesem Beitrag ist, dass Napoleon einen Brief an seinen Vertreter in Ägypten schrieb, in dem er sagte: "In diesem Winter wird die Marine in Alexandria oder Borullus oder Dumjat ankommen. Sei fleißig und sammle 500 - 600 Mann aus Ägypten. Wenn diese Schiffe ankommen, bring diese Leute auf die Schiffe. Kommen sie in Frankreich an, werden sie 1 - 2 Jahre dort leben, sehen, wie gewaltig Frankreich ist und gewöhnen sich an unsere Traditionen und Sprache. Kehren sie nach Ägypten zurück, werden sie für uns eine Partei sein und viele mit ihnen sein. Ich habe schon oft ein Orchester verlangt und interessiere mit speziell dafür, dieses zu dir zu schicken. Es ist notwendig für die Armee und zur Änderung der Traditionen des Landes.

Das war die Pflanze von Napoleon in Ägypten und davon kamen diese Parteien. Sie ist mit der Zeit gewachsen und überall verbreitet. Das ist der Zustand, den wir jetzt sehen.

Was das Herz traurig macht und es bluten läßt ist, dass man Shujukh sieht, die nach außen hin den Salaf folgen aber diese Parteien gegen ihre Brüder verteidigen. Sie führen Beweise und Interpretationen an, um dieses Fitnah zu unterstützen. Der einfache Mensch aus den Straßen von Kairo, der keine Beweise hat und braucht auch keine Beweise, um das gegenwärtige Ereignis zu verstehen.


:AyatBeginn: Sind sie denn nicht im Lande umhergereist, so daß sie Herzen haben könnten, um zu begreifen, oder Ohren, um zu hören? Denn wahrlich, es sind ja nicht die Augen, die blind sind, sondern blind sind die Herzen in der Brust. :AyatEnde: [22:46]

Mit den großen gegenwärtigen Ereignissen in dieser Ummah zeigt uns ALLAH :swt: Dinge, die verborgen waren und die Wahrheit über Personen und Gemeinschaften, die wir vorher nicht kannten. Das alles enthält in sich selbst zahlreiche Früchte, die in Zukunft geerntet werden :inshaAllah2:



:AyatBeginn: Und Allah setzt das durch, was Er beschließt. Die meisten Menschen aber wissen es
 nicht. :AyatEnde: [12:21]

Mohammad Abu Fatima

Sonntag, 21. Juli 2013

Die Durus von Madrassa auf Youtube







auf meinen Youtube-Kanal findet ihr zahlreiche Durus, die in der Madrassa-Rabbi sidna `Ilma gehalten werden, zur freien Nutzung.


Möge ALLAH ta´ala unser Wissen mehren - amin!

Mohammad Abu Fatima

Freitag, 7. Juni 2013

نشيييييد Nasheed




Ich lese oft über schwere Themen und schreibe über al Fiqh und al Aqidah-Themen, dies ist ein Teil meines Lebens. Aber manchmal höre ich ein Nasheed, welche mir besonders gefallen, wenn die Worte bedeutend sind und die Stimme schön ist. Vor paar Minuten habe ich dieses Nasheed gehört. 

Ich hoffe, es gefällt euch genau so wie mir!

BarakaLLAHU fikum!

Mohammad Abu Fatima

Sonntag, 21. April 2013

Das Wissen, der Glaube und das Internet





in der Zeit des Propheten, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem,  gab es zwei Besonderheiten, die die Generation der Sahabah besaßen:

- die Einzigkeit der Quelle des Wissens - d. h. sie nahmen die Offenbarung als Quelle des Wissens
Als der Prophet , sallaALLAHU `alayhi wa sallem, sah, dass `Umar,  radiyaALLAHU `anhu, aus Blättern der Thora las, wurde er wütend. Er, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem, sagte: "Seid ihr verwirrt ..."
Wir merken, dass der Prophet, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem,  nicht wollte, dass Wissen von anderen, aufgehobenen Religionen oder Philosophien genommen wird. Es gab z. Z. des Propheten, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem, das verfälschte Judentum und Christentum und es gab viele Arten der Philosophien der Griechen, Inder und Chinesen sowie zahlreiche Ideologien, wie al Masdakiyyah (ähnlich des jetzigen Kommunismus) in Persien.

- sie besaßen die reine arabische Sprache und das ist das Gefäß der rechtmäßigen Sinne

Die beiden Besonderheiten hat die Ummah in dieser Zeit verloren. Die Welt ist offen durch das Internet und die reine arabische Sprache ist seit langem verloren. Der jetzige Muslim, der Stunden im Internet surft und von einem Extrem zum anderen viele Arten der Ideologien und Bida´ liest - sogar im Raum der Ahlu Sunnah, liest er jeden Tag viele verschiedene Meinungen - fühlt sich irgendwann moralisch zerstört. Er wird kein Vertrauen mehr haben. Er verliert seine Grundlage, die schon geschwächt ist.

Es ist nicht der Fehler dieser Welt oder der Fehler, dass es Internet gibt oder dass es Unterschiedlichkeiten gibt - dies sind vorherbestimmte Dinge, die müssen geschehen. Das nennen die Gelehrten "al Masa' il al qadariyyah", "Die Themen bzgl. der Vorherbestimmung". Sie nennen dies auch "Al Khabar", "Die Nachricht". Das alles bedeutet, dass, wie der Prophet, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem, sagte, es kurz vor der Stunde viele Verführungen und Unterschiedlichkeiten geben und das Wissen aufgehoben wird. Es ist eine Art Nachricht des Propheten, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem, die passieren wird. Sie sehen wir jetzt - es gibt viele Fitan, die sich bzgl. der Begierde und der Einwände zeigen. Die Unterschiedlichkeit zeigt sich bzgl. vieler Gruppierungen und vieler Meinungen. Das Aufheben des Wissens  zeigt sich dadurch, obwohl seine Buchstaben verbreitet sind, seine Sinne aufgehoben sind und das gute Verständnis des Islam ist nicht mehr vorhanden.

Es gibt andere Texte, die über die Art der Beauftragung sprechen und den Muslim auffordert, aktiv zu sein und sich Wissen anzueignen, die Wahrheit zu suchen und  geduldig zu sein.

Die Beauftragung mindert die Früchte der Nachricht - d. h. obwohl die Nachricht passieren wird, muß man etwas dagegen tun. Die Beziehung zwischen Nachricht und Beauftragung zeigt sich deutlich im Hadith von Bukhary und Muslim: "Wenn einer von euch eine kleine Palme in der Hand hat und er weiß, dass morgen die Stunde sein wird, er muß diese Palme einpflanzen."

Die Nachricht ist, dass dieser Mann weiß, dass seine Palme nicht wachsen wird. Die Beauftragung ist, dass er sie trotzdem pflanzen soll.

Kehren wir zum Thema zurück - die jetzigen Muslime sind leider meist unwissend und mögen das Wissen nicht. Entweder, weil sie faul sind oder weil sie den Wert des Wissens nicht kennen. Trotz alledem tauchen sie in das riesige Meer des Internets ein, ohne schwimmen zu können, bis sie nicht mehr können. Es gibt viele, die so ihren Glauben verloren haben, den Glauben an eine Sekte annahmen. Es gibt andere, die in der besseren Lage sind, sie werden durch die vielen Meinungen verwirrt bzgl. Ahlu Sunnah. Dies kommt daher, weil sie die Grundlagen und Ausdrücke des Wissens nicht besitzen und es ist normal, wenn man eine Woche in Ärzteforen liest, wird man nichts verstehen. Wenn man versucht, zu verstehen, wird sein Gehirn müde. Deshalb wird man aufgeben.

Früher sagten die Gelehrten: "Das Wissen war nur ein Punkt, aber die Leute der Bida´ haben ihn vergrößert." Ich sage, das Wissen in dieser Zeit ist noch größer geworden, deshalb ist es meine Pflicht, meinen Geschwistern im Islam einen Rat zu geben:

1. Erkenne dein Niveau - sag zu dir selbst, ich habe gerade begonnen mit dem Islam, dem Wissen usw. Der Prophet, sallaALLAHU ´alayhi wa sallem, sagte: "ALLAH erbarme sich desjenigen, der seine Bestimmung kennt.".

2. Beginne zu lernen, denn es ist nichts schlechtes zu sagen, dass du gerade begonnen hast. Denn der Fluß besteht aus Tropfen.

3. Du sollst wissen, dass du beauftragt bist. Das bedeutet, dass deine Religion durch viele Einwände angegriffen wird und du derjenige bist, der diese Einwände löschen soll.

4. Nachdem du begonnen hast, dir Wissen anzueigenen und deine Aufgabe zu kennen, diskutiere nicht über große Dinge, die höher als dein Wissen sind. Denn wenn du von hoch oben stürzt, wirst du gebrochen.

5. Sei bescheiden und sei nicht arrogant. Zwei Leute werden nie lernen - der Arrogante und derjenige, der sich schämt. Wisse, möge ALLAH dir barmherzig sein, dass du nie wissen wirst, bis du das Wissen von demjenigen nimmst, der mehr weiß als du, der genau so viel weiß wie du und der weniger weiß als du. (manchmal gibt es im Fluß, was es nicht im Meer gibt)

6. Lies nicht überall im Internet, nur wenn du wirklich ein gewisses Niveau an Wissen besitzt und auch nur, wenn es notwendig ist und nur auf Seiten, denen du vertrauen kannst. Das Lesen überall macht das Herz krank, denn viele, die kein Wissen besitzen, schreiben im Internet.

Möge ALLAH  ta ala uns vor allem Übel bewahren und uns das Gute im Dies- und im Jenseits geben - amin!

Mohammad Abu Fatima

Die Sekten im Islam





Vortrag während des Seminars in Heilbronn im April 2013





Mohammad Abu Fatima

Sonntag, 20. Januar 2013

Die Ehe, die Dienerschaft und Shaitan


Dieser Vortrag wurde von mir in den Moscheen in Heilbronn, Heidelberg und Sindelfingen gehalten.



Möge ALLAH ta´ala diesen Vortrag uns allen von großem Nutzen sein:

Teil I

Teil II

 Mohammad Abu Fatima

Dienstag, 16. Oktober 2012

Khutbah - Die Beziehung zwischen den Werten und der Zufriedenheit


Khuthah vom Juli 2012 in der Mannheimer und Heidelberger Moschee





Der Nachdenkende über die menschlichen Aktivitäten kommt zum Ergebnis, dass jeder Mensch die Zufriedenheit sucht und sie in ihrem Herzen realisieren will.

Jede menschliche Aktivität setzt sich aus dem Willen und der Fähigkeit zusammen. Der Wille besteht aus dem Wissen und die Kraft zieht den Menschen zur Tat. Es gibt zwei Arten der Fähigkeit – eine allgemeine Fähigkeit, die den Menschen aktiv sein lässt und eine Fähigkeit, die man braucht, um eine Tat durchzuführen, z. B. ich rede jetzt mit euch – und dies ist eine Tat. Es bedeutet, dass ich mit euch reden möchte, ich tue es freiwillig und ALLAHhat in mir eine Fähigkeit geschaffen, um mit euch zu reden. Ohne die Fähigkeit und den Willen könnte ich nicht reden.

Der Mensch sucht die Zufriedenheit. Sie ist die Kraft, die ihn zur Tat zieht. Aber nicht jeder erreicht die Zufriedenheit, denn entweder das Wissen ist nicht ausreichend, nicht authentisch oder die Zufriedenheit bezieht sich auf einen Wert, der endlich ist.

Wir unterscheiden zwei Arten der Werte:

  • Werte, die sich auf ALLAHund Seine Religion beziehen und alles, was darunter fällt und
  • Werte, die sich auf das Material beziehen.

Die Werte unterscheiden die Menschen und ihre Zufriedenheit. Wir merken, dass auch Tiere Werte haben. Wenn wir einer Katze die Wahl geben zwischen Brot und Käse, sie wird den Käse wählen. Und wenn wir ihr die Wahl geben zwischen Käse und Fleisch – sie nimmt das Fleisch. Dies zeigt, dass die Katze Wertstufen hat.

Der Mensch, der das Material als seinen Wert annimmt, wird nie Zufriedenheit finden, denn seine Werte beziehen sich auf eine endliche Sache. Ein passendes Beispiel dafür ist die Tochter des griechischen Multimillionärs Onasis. Er besaß viele Inseln, Schiffe und heiratete die Witwe von J. F. Kennedy und gab ihr ein Vermögen, doch er heiratete sie nur auf dem Papier. Onasis starb und liess all seinen Besitz für seine 23jährige Tochter Christina. Seine Tochter war schön, jung und besass viel Geld – das vollkommene Material. Sie heiratete einen Griechen, von dem sie nach wenigen Monaten geschieden wurde. Danach heiratete sie einen Franzosen mit demselben Ausgang. Jetzt folgte die Heirat mit einem Amerikaner, aber auch diese Ehe hielt nicht lange. In der Zeit des Kommunismus verehelichte sie einen Russen und lebte mit ihm in einer kleinen Wohnung. Als sie die Presse nach dem Grund ihres einfachen Lebens fragte, antwortete sie: „Ich suche die Zufriedenheit.“ Später fand man sie tot an einem Strand in Argentinien.
Diese Frau suchte den schönen Sinn der Zufriedenheit, aber mit den falschen Werten.

Al Mu‘ min sucht natürlich auch die Zufriedenheit. Er weiß genau, dass ihn nur eine Brücke dorthin führt – die Brücke der schönen, sinnlichen Werte, wie al Iman, al `Ilm, Taqwah usw. Solche Werte können wir nicht mit dem Auge sehen. Es sind alles Sinne. Und Sinne sieht und spürt man nur mit dem Herz und dem Gehirn. Deshalb ist ihr Genuss tief und unterschiedlich.

Ich gebe euch ein Beispiel zum besseren Verständnis. Wenn jeder von euch eine Birne isst und ich frage euch nach dem Genuss der Birne – sicher findet jeder von euch denselben Genuss, weil die Birne materiell ist und wir sie mit den Augen erkennen und ihre Grenzen sehen. Das Mittel des Genusses ist die Zunge, auch sie können wir mit den Augen sehen und ihre Grenzen erkennen. Deshalb ist der Genuss von Dingen immer gleich.

Ein anderes Beispiel: Jeder von euch liest ein Buch und ich frage euch, wie habt ihr das Buch genossen? Die Antworten werden unterschiedlich sein und niemand kann den Genuss des Buches wörtlich begrenzen, weil wir die Sinne des Buches nicht mit den Augen sehen können und das Mittel des Genusses das Gehirn ist, welches wir nicht begrenzen können. Deshalb ist der Genuss des Wissens und andere Dinge, wie al Iman sehr tief und wohlschmeckend.

Ich gebe euch ein Beispiel eines Wissenschaftlers. Baqiy Ibn Makhlid al Andalusi, rahimahuLLAH, ist von Andalusienen (jetzt Spanien) bis nach Baghdad zu Fuß gelaufen, um Ibn Ahmed zu treffen und von ihm das Wissen zu nehmen. Er sagte über sich selbst: „Ich habe nie ein Pferd oder ein Kamel auf der Suche des Wissens benutzt. Ich bin stets zu Fuß gelaufen.“ Al Andalusi hat nur trockenes Brot auf seiner langen Reise von 12 Jahren gegessen.  

Lasst mich ein paar Worte über diesen Wissenschaftler sagen und lasst die Sinne in eure Herzen einfließen! Aber können wir wirklich beschreiben, was Baqiy Ibn Makhlid in seinem Herz hatte, während er nach Baghdad lief - die Liebe zum Wissen, die Liebe zu seinem Shaikh Imam Ahmed, rahimahuLLAH, die Sehnsucht nach seiner Frau und seinen Kindern, die Angst vor Dieben und wilden Tieren auf seinem Weg, die Hoffnung usw.? 

Nur ALLAH ta´ala und er selbst wissen, was er wirklich gefühlt hat. Dies sind die Werte, die Baqiy Ibn Makhlid zur Zufriedenheit geführt haben. Seine Werte waren nicht das Geld, die Häuser oder anderer Besitz – sein Wert war das Wissen und sein Wert war, der Ummah zu helfen…

Malik Ibn Dinar, rahimahuLLAH, war auf einer Reise zum Zweck des Wissens mit einem Begleiter. Sie bekamen unterwegs Hunger und Malik Ibn Dinar nahm trockenes Brot aus seiner Tasche, weichte es in Wasser ein und teilte es mit seinem Begleiter. Beim Essen des Brotes sagte er: „Wenn die Könige und ihre Söhne wüssten, welche Zufriedenheit wir leben, sie würden uns mit ihrem Schwert bekämpfen.“
SubhanaALLAH, er isst trockenes Brot und er ist arm und macht solch eine Aussage, die seine hohe Zufriedenheit zeigt und  seine Werte beziehen sich auf etwas unendliches.
 
Die gesamte Geschichte unserer Vorfahren enthält Beispiele zu diesem Thema.

Die Frage an euch lautet: „Was sind eure Werte?“ Wenn ihr allein seid, fragt euer Herz: „Oh mein Herz, welche Werte hast du?“ Und ihr werdet erkennen, ob ihr zufrieden seid oder nicht. Und lasst euch nicht durch euer Herz belügen.

SubhanakaALLAHUMMA wa bihmadik – ashadu an la ilaha illa ANT – astaghfiruka wa atubu ilaik

Mohammad Abu Fatima

Montag, 11. Juni 2012

Gelehrtenabhandlung "Heilung der Seele" von Ibn Hazm






1. Halaqah (konnte leider nicht aufgenommen werden)





Weitere Halaqat finden in der Madrassa - Rabbi sidna `Ilma statt.

Möge ALLAH ta´ala unser Wissen mehren.

Mohammad Abu Fatima

Die Erklärung von Aqidah at Tahawaiyyah









Weitere Halaqat finden in der Madrassa - Rabbi sidna `Ilma statt.


Möge ALLAH ta´ala euer Wissen mehren.

Mohammad Abu Fatima